Das Projekt Shim Sham

Grubenlüfter & Lokschuppen an der Zeche Westfalen
Tanzen, Musik, Biergarten und Markt

Den Ahlener Grubenlüfter zu retten war und ist eine Herkulesaufgabe. Seit 2015 wurde geplant, gestritten und gekämpft, um den Grubenlüfter zu retten. Ab September 2016 beginnen wir nun mit dem Umbau. Eröffnung geplant für Oktober 2017.

„Die Zeche Westfalen ist für uns der optimale Ort um das Thema Veranstaltungen und Stadtnähe in Einklang zu bringen“, so Christiane Meyer von der Eventa Zeche Westfalen. Am südlichen Ende der ehemaligen Zeche Westfalen stehen die zwei noch maroden Gebäude, die schon lange nach einer sinnvollen Nutzung suchen. „Wir sind stolz und froh diese beiden Gebäude beleben zu können“, ergänzt Klaus Thiesing.

Als wir im September 2014 die Bewerbung eingereicht hatten, waren wir die einzigen Bewerber für den Grubenlüfter. „Es hat viel Zeit, Nerven und Geld gekostet zu planen und das Konzept erfolgreich mit der Stadt zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit der Stadt war dabei gut, schwierig im Detail, letztlich aber vernünftig, realistisch und zielführend“, betont Klaus Thiesing.

18052016_Zeche_15

Stilecht posiert vor dem Schaufelradgehäuse des Grubenlüfters.

Das öffentliche Interesse war von Anfang an sehr groß. Die Stadt hat das Projekt sofort unterstützt. Der Tourismus am Werseradweg wird durch die neue Nutzung profitieren und die Attraktivität der Stadt steigt. Es wurde bereits ein erster Arbeitsplatz geschaffen. Weitere 20 Arbeitsplätze in der Gastronomie sind geplant.

Wenn man die Zeche Westfalen ganz durchfährt, dann sieht man von der Straße aus sofort den imposanten gelben 15 Meter hohen Diffusor des ehemaligen Grubenlüfters mit dem daneben ruhenden Schaufelradgehäuse. Hier wurde früher das „Wetter“ gemacht, wie die Bergleute es nennen.

„In diesem Gebäude war schon immer ordentlich „Musik“ drin. Denn das Pfeifen und Dröhnen der Luft, die aus dem Bergwerk geblasen wurde, sorgte an anderer Stelle, zum Beispiel an den Fördertürmen, für den entsprechenden Sog“, erklärt Klaus Thiesing. So wurde frische Luft, das „Wetter“ in das Bergwerk gesaugt. Mit etwas Fantasie kann man sich den Diffusor als Lautsprecher eines alten Grammophons vorstellen und das Schaufelradgehäuse als Teil eines gigantischen Plattenspielers“, wirft Christiane Meyer schmunzelnd ein.

Diffusor und Schaufelradgehäuse sind aktuell ein verschlossenes System, welches keinen Einblick ermöglicht. Daher konnten die handvoll Besucher in den letzten 15 Jahren auch nichts mit dem Grubenlüfter anfangen. Man sieht halt außer einem Elektroantrieb nichts. Der Diffusor ist schon stark beschädigt und steht unter Wasser. Auch im Schaufelradgehäuse steht Wasser in einer Höhe von erstaunlichen 4,80 Metern. Da braucht es schon etwas Fantasie und Mut dieses Gebäude in Szene zu setzen und retten zu wollen.

So wurde der Eingang vom Architekten Christian Tripp auf besondere Weise konzipiert. Dann wird man erstmalig und einmalig in seiner Art durch den Diffusor das Gebäude betreten, einen Blick durch das bergmännische „Wetter“ werfen können, bevor man einen schönen Abend im Tanzlokal einläutet. So wird mit dem Projekt auch den ehemaligen Bergleuten Respekt entgegengebracht und nach 100 Jahren schwerer Arbeit soll hier nun gelacht und getanzt werden.

18052016_Zeche_05

Klein und fein wird das Tanzlokal, wenn die Maschinen mal raus sind. Der große Elektromotor (vorne links etwas zu sehen) und der Anlasser (rechts mit dem Handrad) werden im Gelände attraktiv platziert.

So liegt es dann auch nahe, das dieses Gebäude zu einem Swing-Tanzlokal umgebaut werden soll. Swing tanzen ist nicht nur ein Hobby von Christiane Meyer und Klaus Thiesing. Swing tanzen wird das zentrale Thema im ehemaligen Grubenlüfter sein. Die Musik von Frank Sinatra, Louis Armstrong und sicher auch der Swing des kürzlich verstorbenen Roger Cicero sind Teil des regelmäßigen bekannteren Musikprogrammes. Tänze der 20er und 30er Jahre wie Lindy Hop, Balboa, Charleston, Boogie Woogie und Shag werden in den nächsten Jahren hier getanzt. Dieser schöne Style der Tänze und das besondere Flair sind in den letzten Jahren zu einem echten Geheimtipp geworden. So soll dann auch in Ahlen ein Zentrum für Swing-Tanz aufgebaut werden. Dazu wird es dann auch die entsprechenden Workshops mit internationalen Trainern und das Kursprogramm für Jung und Alt geben. Getreu dem Motto: „Disco-Fox ist heilbar“, freuen sich die beiden Investoren, viele Interessierte für diesen schönen vielseitigen Social-Dance begeistern zu können.

Social-Dance heißt dabei, das Männer und Frauen untereinander oft den Tanzpartner wechseln können und den Beat und die Moves auf das Parkett bringen. Auch die nicht tanzenden Anhänger guter Swing-Musik kommen auf ihre Kosten und können bei einem Glas Wein die Szenerie genießen. Weil das Swing-Thema so dominant ist, heißt das neue Tanzlokal auch wie ein berühmter Line-Dance aus der Swing-Szene. Der ehemalige Grubenlüfter wird zum „Shim Sham“.

Auf der anderen Seite des Werseradweges liegt der ebenfalls prominente Lokschuppen. Das Gebäude konnte mehr zufällig in das Gesamtkonzept mit einbezogen werden und wird gerade saniert. „Das marode Gebäude hat nie seinen Charme verloren und wurde so immer gerne als Location für Modefotos, Musikclips und als Background für so manches Auto genutzt“, schwärmt Klaus Thiesing. Das es allerdings schon so stark beschädigt ist, hat Klaus Thiesing dann doch nicht erwartet. Aber auch dieses Gebäude wäre in wenigen Jahren zerstört, wenn nicht schnell was geschehen wäre. „Das schlimmste haben wir schon hinter uns“, wirft Christiane Meyer ein. Hier entsteht nun die „Markthalle-Lokschuppen“, ein Veranstaltungsort für viele Anlässe. Wenn der Lokschuppen saniert ist, bieten die fast 400 qm entsprechend Platz für wertige Veranstaltungen, Ausstellungen und Märkte. Der Raum bietet sicher auch Platz um mal eine draußen geplante Veranstaltung kurzfristig wegen münsterländischem Regenwetter in die Markthalle-Lokschuppen zu verlegen.

Immer drinnen ist nur zweite Wahl. Darum soll der Platz zwischen dem neuen „Shim Sham“ und der „Markthalle-Lokschuppen“ als Biergarten gestaltet werden. Das zentrale Plantanenbeet bekommt einen Windschutz und eine entsprechende Ausstattung, um schöne Tage und Abende unter den Plantanen draußen verbringen zu können. Eine Bühne darf dann auch nicht fehlen. So kann und wird es sicher auch Open-Air Events geben, die lange und positiv in Erinnerung bleiben. Für den 1.000 qm großen Biergarten wurde ein Name gewählt, der dem Pütt sehr nahe steht. Der Biergarten heißt „Flöz“.

Egal, ob Sie mit dem Fahrad auf dem Werseradweg, mit dem Motorrad, Ihrem Oldtimer oder zu Fuß das „Shim Sham“, die „Markthalle-Lokschuppen“ oder dem „Flöz“ einen Besuch abstatten, es wird Ihnen hoffentlich gefallen.

Die Eröffnung ist geplant für das Frühjahr/Sommer 2017.

Die Fördertürme und die anderen Attraktionen runden das attraktive Angebot an der Zeche Westfalen ab. Wir würden uns freuen durch die überregionale Ansprache, die internationalen Workshops mit Profi-Trainern aus der ganzen Welt, mit Tanzen auch zu Live-Musik, Ahlen in wenigen Jahren auch mit diesem Angebot bekannter und attraktiver machen zu können.

18052016_Zeche_02

Lernen Sie Swing tanzen und haben Sie Spaß.

Unser Tipp: Lernen Sie bei uns Swing tanzen und lassen Sie sich anstecken von der Freude, der Musik und dem besonderen Charme. Lernen Sie den „Shim Sham“, die Tanz- und Schritt-Routine für jeden Tag, die Sie fit hält und immer wieder ein Highlight ist, auf einem Swing-Tanz Abend. Der Slogan in der Swing-Tanz-Szene heißt: „Build the community – Baue eine Gemeinschaft auf“. Auch Gutscheine für das Kursprogramm bekommen Sie in Kürze bei uns.

Das gesamte Gelände und die Veranstaltungen rund um das „Shim Sham„, den Biergarten „Flöz“ und die „Markthalle Lokschuppen„, werden vom Eigentümer, der Eventa Zeche Westfalen, verwaltet und betrieben.

Eventa Zeche Westfalen befindet sich wie die Werbeagentur IKM design, im  ehemalige Versandgebäude, welches bereits von den Investoren saniert wurde. Eventa und IKM design finden Sie also da, wo das rote Mammut steht 😉

Hier haben Sie mit Christiane Meyer und Klaus Thiesing die Ansprechpartner auch für Ihre besonderen privaten Veranstaltungen, Geburtstage, Jubiläen und Hochzeiten, oder die betrieblichen Anlässe, die einen besonderen Ort verlangen.

Weitere Informationen:

Zum gesamten Projekt gehört auch der Ahlener Lokschuppen (400 qm Event-Location) und der Biergarten Flöz (1000 qm Biergarten mit Bühne und mehr). Siehe auch Info unter www.eventa-zeche-westfalen.de